Immer müde, obwohl du ausreichend schläfst. Gewichtszunahme ohne Grund. Frieren wenn andere schwitzen. Haare die ausfallen, Haut die rauer wird.
Diese Symptome klingen vertraut – und werden trotzdem häufig jahrelang falsch eingeschätzt oder dem Stress zugeschrieben. Dabei steckt bei vielen Menschen eine gestörte Schilddrüsenfunktion dahinter.
Als zertifizierter Mikronährstoffberater erlebe ich in meinen Beratungen regelmäßig Menschen die jahrelang mit unklarer Erschöpfung leben – und deren Schilddrüse nie richtig untersucht wurde. Deshalb erkläre ich in diesem Artikel was die Schilddrüse leistet, wie eine Unterfunktion entsteht, was Hashimoto damit zu tun hat – und welche Mikronährstoffe dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Was macht die Schilddrüse – und warum ist sie so wichtig?
Was ist die Schilddrüse? Die Schilddrüse ist eine schmetterlingsförmige Drüse die im vorderen Halsbereich liegt. Sie produziert die Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin) – zwei Hormone die buchstäblich jeden Stoffwechselprozess im Körper regulieren.
Schilddrüsenhormone steuern den Grundumsatz – also die Menge an Energie die der Körper in Ruhe verbraucht. Außerdem regulieren sie Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauung, Stimmung, Knochengesundheit und die Funktion nahezu aller Organe.
Deshalb sind die Auswirkungen einer Schilddrüsenstörung so weitreichend und vielfältig. Wenn die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, verlangsamt sich der gesamte Körper.
Was ist eine Schilddrüsenunterfunktion – und wie entsteht sie?
Was ist eine Hypothyreose? Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die Schilddrüse zu wenig T3 und T4. Dadurch verlangsamen sich alle Stoffwechselprozesse.
Die häufigste Ursache in Deutschland ist Hashimoto-Thyreoiditis – eine Autoimmunerkrankung bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigene Schilddrüse angreift. Dabei bildet es Antikörper gegen Schilddrüsengewebe – und zerstört es langsam. Hashimoto betrifft deutlich mehr Frauen als Männer – das Verhältnis liegt bei etwa 9 zu 1.
Weitere Ursachen sind Jodmangel – in Deutschland weniger häufig seit der Jodsalzprophylaxe, aber nach wie vor relevant – sowie Schilddrüsenoperationen und Schilddrüsenentfernung nach Schilddrüsenkrebs oder -überfunktion.
Außerdem kann eine subklinische Hypothyreose bestehen: Der TSH-Wert ist erhöht aber T3 und T4 sind noch im Normbereich. Trotzdem können bereits Symptome auftreten. Deshalb ist die alleinige Messung von T3 und T4 oft nicht ausreichend – der TSH-Wert ist der sensitivste Marker.
Die häufigsten Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion
Warum sind die Symptome so unspezifisch? Weil Schilddrüsenhormone jeden Körperprozess steuern, betreffen die Symptome einer Unterfunktion nahezu alle Organe und Systeme.
Erschöpfung und Antriebslosigkeit sind die häufigsten Symptome. Die Erschöpfung bei Schilddrüsenunterfunktion ist eine besondere – sie bessert sich nicht durch Schlaf und ist von einer bleiernen Schwere begleitet. Deshalb wird sie häufig mit einem Burnout oder chronischer Müdigkeit verwechselt.
Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung entsteht weil der Grundumsatz sinkt. Außerdem führt die verlangsamte Verdauung zu Verstopfung und Blähungen.
Frieren und Kälteempfindlichkeit entstehen weil die Wärmeproduktion im Körper von Schilddrüsenhormonen abhängt. Deshalb frieren Betroffene oft wenn andere sich wohl fühlen.
Haarausfall und trockene Haut – Schilddrüsenhormone regulieren die Zellteilung von Haut und Haarwurzeln. Bei Unterfunktion verlangsamt sich die Zellerneuerung, Haare werden dünner und fallen aus.
Depressive Verstimmungen und Gedächtnisprobleme – Schilddrüsenhormone beeinflussen direkt die Neurotransmitterproduktion. Deshalb können Stimmungstiefs und Konzentrationsprobleme erste Hinweise auf eine Schilddrüsenstörung sein. Auch die Stimmung natürlich verbessern wird schwerer wenn die Schilddrüse nicht optimal arbeitet.
Verlangsamter Herzschlag und niedriger Blutdruck – das Herz reagiert sensibel auf veränderte Hormonspiegel. Außerdem können Muskelkrämpfe und Gelenkschmerzen auftreten.
Erhöhte Cholesterinwerte – eine häufig übersehene Folge der Hypothyreose. Schilddrüsenhormone regulieren den Cholesterinstoffwechsel. Deshalb sollte bei erhöhten Cholesterinwerten immer auch die Schilddrüse untersucht werden.

Was ist Hashimoto – und wie unterscheidet es sich?
Was ist Hashimoto-Thyreoiditis? Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung – das bedeutet das Immunsystem greift die eigene Schilddrüse an. Dabei bildet es Antikörper gegen Thyreoperoxidase (TPO-AK) und Thyreoglobulin (TG-AK).
Dieser Angriff verläuft schubweise und über Jahre. In frühen Phasen kann es sogar zu vorübergehenden Überfunktions-Phasen kommen – weil zerstörtes Schilddrüsengewebe Hormone ins Blut freisetzt. Deshalb sind die Symptome bei Hashimoto besonders variabel.
Wichtig: Hashimoto ist nicht heilbar – aber sehr gut kontrollierbar. Die Diagnose erfolgt über Bluttest auf TPO-AK und TG-AK sowie Ultraschall der Schilddrüse.
Was begünstigt Hashimoto? Genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Außerdem wird chronischer Stress als Auslöser diskutiert – weil er das Immunsystem dysreguliert. Darüber hinaus stehen Selenmangel und übermäßige Jodzufuhr in Zusammenhang mit dem Auftreten und der Verschlechterung von Hashimoto.
Die wichtigsten Mikronährstoffe für die Schilddrüse
Selen – der wichtigste Schilddrüsen-Nährstoff
Warum ist Selen so essenziell für die Schilddrüse? Die Schilddrüse hat die höchste Selenkonzentration aller Körpergewebe. Selen ist unverzichtbar für die Umwandlung von T4 in das aktive T3 – ohne ausreichend Selen bleibt das inaktive T4 bestehen.
Außerdem schützt Selen die Schilddrüse vor oxidativem Stress – der bei der Hormonproduktion entsteht. Deshalb ist Selenmangel einer der stärksten Risikofaktoren für Schilddrüsenerkrankungen.
Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen: Selenium-Supplementierung kann bei Hashimoto die TPO-Antikörper-Spiegel signifikant senken – was auf eine Verringerung der Autoimmunaktivität hindeutet.
In Deutschland sind die Böden selenarm – deshalb nehmen viele Menschen über die Ernährung nicht genug Selen auf. Der Naturtreu Bodenschatz liefert Selen in optimaler Dosierung und gut bioverfügbarer Form.
Jod – notwendig aber mit Bedacht
Was macht Jod in der Schilddrüse? Jod ist der Grundbaustein der Schilddrüsenhormone T3 und T4. Ohne Jod keine Hormonproduktion.
Allerdings ist Jod bei Hashimoto ein zweischneidiges Schwert. Jodmangel verschlechtert die Schilddrüsenfunktion. Aber eine übermäßige Jodzufuhr kann bei Hashimoto die Autoimmunreaktion verstärken. Deshalb gilt: Jod ja – aber in der richtigen Menge und idealerweise aus natürlichen Quellen wie Kelp.
Eisen – unterschätzt aber entscheidend
Warum braucht die Schilddrüse Eisen? Das Enzym Thyreoperoxidase – das für die Schilddrüsenhormon-Synthese unverzichtbar ist – benötigt Eisen als Cofaktor. Außerdem transportiert Hämoglobin den Sauerstoff der für die Schilddrüse benötigt wird.
Deshalb verschlechtert Eisenmangel bei Frauen die Schilddrüsenfunktion direkt – und umgekehrt verschlechtert eine Hypothyreose die Eisenaufnahme. Ein klassischer Teufelskreis.
Bei Hashimoto und Schilddrüsenunterfunktion sollte der Ferritin-Wert immer mitgemessen werden.
Vitamin D
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Hashimoto. Vitamin D hat immunmodulierenden Wirkungen – es kann überschießende Immunreaktionen dämpfen. Deshalb ist Vitamin D3 in Kombination mit K2 für Menschen mit Hashimoto besonders wichtig.

Naturtreu Drüsenschild – meine Bewertung
Naturtreu Drüsenschild ist speziell für die Schilddrüsengesundheit entwickelt worden. Er enthält drei sorgfältig aufeinander abgestimmte Wirkstoffe.

Jod aus Kelp – natürliches Meeresalgen-Jod in der richtigen Dosierung. Kelp liefert Jod zusammen mit natürlichen Begleitstoffen – schonender als synthetisches Kaliumjodid.
Selen – in optimal bioverfügbarer Form als Selenomethionin. Selen ist – wie oben erklärt – der wichtigste Schilddrüsen-Nährstoff überhaupt.
Thymian-Extrakt – Thymian hat entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Außerdem unterstützt er die Immunfunktion – relevant bei der Autoimmunkomponente von Hashimoto.
Vollständig vegan, hergestellt in Deutschland nach GMP, ISO 9001 und HACCP zertifiziert, laborgeprüft, ohne künstliche Zusatzstoffe.
Wichtig: Drüsenschild ist eine ergänzende Unterstützung – kein Ersatz für die ärztlich verordnete Schilddrüsenhormon-Therapie bei manifester Hypothyreose. Bei diagnostizierter Schilddrüsenerkrankung immer zuerst den Arzt konsultieren.
In meinen Beratungen empfehle ich Drüsenschild in Kombination mit dem Naturtreu Bodenschatz für zusätzliches Selen und dem Naturtreu Blutkraft bei bestehendem Eisenmangel.
Was sagt die Naturheilkunde zur Schilddrüse?
Die traditionelle Naturheilkunde kannte die Schilddrüse als Organ – und beobachtete ihre Bedeutung für Energie, Wärme und Lebenskraft.
Hildegard von Bingen beschrieb Thymian als stärkendes Kraut das die Lebensgeister weckt – eine Beschreibung die aus heutiger Sicht gut mit seiner entzündungshemmenden und immunstimulierenden Wirkung übereinstimmt.
Die traditionelle chinesische Medizin sieht Schilddrüsenprobleme als Zeichen eines unausgeglichenen Nierenmeridians und Qi-Mangels. Deshalb empfiehlt sie nährende, wärmende Lebensmittel – und Reduktion von Stress als zentralen Therapieansatz.
Die moderne Naturheilkunde integriert den Zusammenhang zwischen Darmgesundheit und Autoimmunerkrankungen – das sogenannte Leaky Gut als möglicher Auslöser von Hashimoto wird zunehmend diskutiert. Deshalb ist der Naturtreu Florazauber als Darmunterstützung bei Hashimoto eine sinnvolle Ergänzung.
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1. Blutbild vollständig checken lassen. TSH, fT3, fT4, TPO-AK, TG-AK, Ferritin und 25-OH-Vitamin D – dieser umfassende Test deckt die wichtigsten Zusammenhänge auf. Außerdem Selen im Vollblut messen lassen.
2. Selen gezielt supplementieren. Naturtreu Drüsenschild täglich – Jod aus Kelp und Selen als Selenomethionin für optimale Schilddrüsenunterstützung. Zusätzlich Naturtreu Bodenschatz wenn der Selenwert im Blut niedrig ist.
3. Eisenmangel ausschließen und behandeln. Bei niedrigem Ferritin Naturtreu Blutkraft einsetzen – Eisen ist essenziell für die Schilddrüsenhormon-Synthese und wird bei Hypothyreose häufig übersehen.
4. Vitamin D optimieren und Darm unterstützen. Naturtreu Sonnenfreund täglich für Immunmodulation. Außerdem Naturtreu Florazauber für die Darmgesundheit – besonders relevant bei der Autoimmunkomponente von Hashimoto.
Häufige Fragen zu Schilddrüsenunterfunktion
Was ist der Unterschied zwischen Hypothyreose und Hashimoto? Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung die zur Hypothyreose führt – also die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion. Eine Hypothyreose kann aber auch andere Ursachen haben wie Jodmangel oder Schilddrüsenoperationen.
Welche Blutwerte sollte ich bei Verdacht auf Schilddrüsenprobleme messen lassen? Mindestens TSH, fT3 und fT4. Außerdem bei Hashimoto-Verdacht TPO-AK und TG-AK. Zusätzlich Ferritin, Vitamin D und Selen im Vollblut – diese Werte werden oft vergessen, sind aber entscheidend.
Kann Hashimoto durch Ernährung und Mikronährstoffe geheilt werden? Nein. Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung die nicht heilbar ist. Aber gezielter Nährstoffausgleich – besonders Selen und Vitamin D – kann die Autoimmunaktivität dämpfen und die Schilddrüsenfunktion unterstützen.
Ist Jod bei Hashimoto gefährlich? Nicht in normalen Mengen. Übermäßige Jodzufuhr – etwa durch hochdosierte Jod-Supplements – kann bei Hashimoto die Autoimmunreaktion verstärken. Jod aus natürlichen Quellen wie Kelp in normaler Dosierung ist dagegen sinnvoll.
Warum ist Selen so wichtig bei Hashimoto? Selen ist unverzichtbar für die Umwandlung von T4 in das aktive T3 und schützt die Schilddrüse vor oxidativem Stress. Außerdem bestätigen Studien dass Selen-Supplementierung die TPO-Antikörper senken kann.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Bei Schilddrüsenerkrankungen bitte immer einen Arzt konsultieren – Schilddrüsenhormone dürfen nicht eigenständig dosiert oder abgesetzt werden.


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